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Die Reinheit des Todes: Roman |  | Autor: Vincent Kliesch Urheber: Vincent Kliesch Verleger: Blanvalet Taschenbuch Verlag
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Neu (63) Gebraucht (16) ab EUR 5,40
Verkäufer: schillerbuchhandlung Bewertung: 58 Rezensionen Verkaufsrang: 82
Medium: Taschenbuch Seiten: 320 Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.2 x 5 x 1.1
ISBN: 3442374928 EAN: 9783442374922 ASIN: 3442374928
Publikation: Mai 10, 2010 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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Rezensionen anzeigen 1-5 von 58
SAUBERE MORDE September 9, 2010 Favre Robert 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein geheimnisvoller Serienmörder hat zum dritten Mal zugeschlagen und stellt das LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel, denn es findet statt Spuren und Motiv nur tödliche Kälte: der Täter hinterlässt den Tatort als klinisch reine Leere der Sauberkeit - nebst einer makellos hergerichteten Leiche. Es deutet vorerst alles darauf hin, dass der Täter mit seinen perfekten Verbrechen die Polizei bloss zu einem Duell herausfordern will. Die letzten Hoffnungen ruhen auf Hauptkommissar Julius Kern, der Jahre zuvor einen grausamen Massenmörder fassen konnte, der jedoch mangels Beweisen freigesprochen wurde. Daran ist Kern fast zerbrochen - so auch seine Ehe, und der Fall scheint ihn immer noch zu beschäftigen; noch mehr als der aktuelle.
Fazit: Der Roman spielt sich auf zwei Handlungsebenen ab - Vergangenheit und Gegenwart -, die schliesslich raffiniert zusammenlaufen.
Dem Autor gelang ein beachtlicher Debütroman mit psychologisch nuancierten Charakterzeichnungen, subtiler Identifikationswirkung und einer Prise Mystik. Als einziger Zugang zum Mörder bleibt dem Kommissar, sich in dessen Denkweise hinein zu versetzen. Das ist eindringlich, intensiv und mit Tiefgang beschrieben. Gleichzeitig schildert Kliesch in unsentimentaler, realistischer, zuweilen auch extrem roher und drastischer Weise die Verbrechen. Er fasst das Grauen klischeefrei und ungeschminkt in Worte, ohne den guten Stil zu vergessen.
Die klare, lebendige und flüssige Sprache macht den durchdachten Plot trotz vieler Charaktere und Nebenschauplätze zu einer Geschichte so süffig wie guten Wein. Interessant und originell ist der Aspekt, die Überführung des Täters an eine gescheiterte Beweisführung zu knüpfen und des Kommissars grösstes Problem zu seiner letzten Hoffnung für die Lösung des Falles zu machen. Etwas zu unklar bleibt mir lediglich, warum sich der Täter in der Rolle als erlösender Erzengel sieht.
Die Aufklärung der Verbrechen ist spannend beschrieben. Da die Identität der Täter rasch aufgedeckt wird, erzeugt der Autor eine ebensolche Spannung durch die einfühlsame Beschreibung derer kranker psychologischer Profile, die sie zum Morden antreibt. Ihr teuflisches Charisma erzeugt sowohl Abscheu wie Mitgefühl. Der Roman thematisiert somit nicht bloss die Indizienfragen, sondern konzentriert sich vor allem auf die psychologischen Aspekte der Figuren und ihrer Beziehung untereinander. Dies gelingt dem Autor besonders durch die wechselnden Erzählperspektiven.
Der durchgehende Spannungsaufbau wird getragen von einem hintersinnigen Nervenkitzel. Zu bedauern ist, wer davon nicht mitgerissen wird.
Unfassbar langweilig! September 7, 2010 Buchstabensuppe (Marburg) 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Da ich sehr gerne Krimis bzw. Thriller lese und mittlerweile auch ein großer Fan deutscher Krimiautoren bin, war ich sehr gespannt auf dieses hochgelobte Debüt. Leider war die Geschichte unglaublich langweilig, konstruiert und überhaupt nicht spannend. Zwar habe ich mich bis zur letzten Seite durchgequält, immer in der Hoffnung, dass noch etwas Unvorhersehbares passiert, wurde aber enttäuscht. Leider kann ich dieses Buch überhaupt nicht weiterempfehlen.
Mir persönlich zu unappetitlich.... September 6, 2010 Lächelnde Klara 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Bei allem, was Recht ist: Hier wäre eine weniger detailverliebe Sprache "mehr" gewesen....
Im Großen und Ganzen finde ich den Thriller spannend und flüssig geschrieben. Ich hätte allerdings gut und gerne auf die widerlichen Kleinstdetails verzichten können, die mich des öfteren haben laut schlucken lassen. Mir sind eine tolle Sprachgewandtheit tausendmal lieber, bei der die eigene Phantasie noch Platz hat, als diese sehr blutrünstigen Beschreibung der div. Todes- und Mordarten.
Tolles Erstlingswerk! September 4, 2010 Hatschepsut (Berlin) 1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Dankeschön an den Autor - das Debüt ist gelungen!
Ich habe das Buch heute ausgelesen und bin fasziniert. Der Thriller kann mit vielen Anderen in jeder Hinsicht mithalten. Und dass der Roman in Berlin spielt ist irgendwie noch ein I-Tüpfelchen dafür, dass man ihn einfach lesen sollte.
Zugabe, bitte! September 3, 2010 Spicy 1 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Vieles wurde in anderen Rezensionen schon erwähnt, daher möchte ich keine weiteren Inhaltsangaben machen. Wichtig war mir, dieses Buch mit 5 Sternen zu bewerten, da ich es wirklich verschlungen habe und sicher weitere Bücher des Autors kaufen werde, worauf ich mich schon sehr freue!
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